Die Systembrettaufstellung ist im Prinzip eine Art der systemischen Aufstellung, die nicht nur gute Möglichkeiten der Analyse bietet, sondern auch zur Lösung von Problemsituationen in Arbeitsgruppen, Firmen und Familien beitragen kann. Dabei werden statt der menschlichen StellvertreterInnen Holzfiguren aufgestellt; mit Augen und Nase, aber ohne Mund, d.h. ohne eigenen Ausdruck. Ebenso werden Holzklötze aufgestellt für Gefühle, Situationen, Ideen. Diese Klötze haben kein Gesicht, aber eine Richtung.
Ich variiere dabei die Methoden von der systemischen Betrachtung bis hin zur strategischen Organisationsaufstellung.
In einer oder mehreren Einzelsitzungen von jeweils anderthalb Stunden Dauer arbeite ich konzentriert mit dem Klienten/der Klientin bzw. der Gruppe an der Fragestellung, wobei verschiedene Stellungen durchgespielt werden können. Gerade, wenn mehr als eine Person anwesend ist und/oder wenn mehrere Varianten aufgestellt werden sollen, sind erfahrungsgemäß zwei Stunden oder mehr erforderlich. In jedem Fall bespreche ich vorher den notwendigen Zeitbedarf mit Ihnen.
Der zweite Aufstellungstermin dient der Lösungsfindung; in Ausnahmefällen kann die Lösung auch schon in der ersten Aufstellung gefunden werden. Die gesamte Sitzung wird protokolliert; ein Wortprotokoll mit Fotos der einzelnen Stellungen wird nach der Sitzung per mail zugestellt, so daß nachgearbeitet werden kann. Alle Inhalte bleiben streng vertraulich.
Eine besondere Form ist die Aufstellung gemeinsam mit meinerr Lebens- und Praxispartnerin Heike Pickert: Dadurch, daß wir als Mann und Frau an der Systembrettaufstellung mit den Klienten bzw. Klientinnen arbeiten, werden sowohl männliche als auch weibliche Aspekte der Fragestellung bearbeitbar.

